Dritte Regionalkonferenz bei der Lebenshilfe Mansfelder Land in Eisleben

Eisleben, 20.06.2024: Die dritte und damit letzten Regionalkonferenz des Landesvorstandes in diesem Jahr fand am 20. Juni in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Eisleben statt. Interessierte Mitglieder der Lebenshilfe, darunter sehr viel SelbstvertreterInnen waren der Einladung gefolgt, um über die Umsetzung der Maßnahmen des Masterplanes „Selbstvertretung stärken“ der Bundesvereinigung Lebenshilfe ins Gespräch zu kommen. Wie bereits in den vorherigen Konferenzen wurde deutlich, dass bereits heute einige Maßnahmen umgesetzt werden. Zudem zeigte sich, dass Selbstvertretung in den Lebenshilfen in vielen Bereichen mitgedacht wird und dazu gehört. Beispielhaft wurde auf Kooperationen mit anderen Vereinen, die Vernetzung der Lebenshilfevereine im Sozialraum und die Beteiligung von SelbstvertreterInnen bei der Weiterentwicklung der Angebote der hingewiesen. Die Teilnehmenden haben vielfältige Anregungen gegeben und verdeutlicht wie weitere Maßnahmen realisiert werden können.

Wir bedanken uns für die interessanten Gespräche, die spannenden Diskussionen, die Anregungen und Ideen, sowie die Vorbereitung unserer Regionalkonferenz durch das Team der Lebenshilfe Mansfelder Land e.V..

Fest der Begegnung der Lebenshilfe Genthin e.V.

Genthin, 15.06.2024: Am Samstag hatte die Lebenshilfe Genthin zum Fest der Begegnung auf das Gelände der Wohnstätte in der Hagenstraße eingeladen. Neben unserer Landesvorsitzenden Waltraud Wolff und Landesvorstandsmitglied Stefanie Siegel waren der Einladung auch Karolin Braunsberger-Reinhold (Mitglied des Europaparlaments), Katrin Gensecke (MdL) und Thomas Staudt (MdL) sowie Bürgerinnen und Bürger aus Genthin und Umgebung gefolgt. Die Gäste erwartete ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, unter anderem mit dem Circus Knopf aus Schönhausen und dem Ensemble ICE CREAM, die mit einem gemeinsamen Auftritt mit Bewohnern des Wohnhausen für gute Stimmung sorgen.

Zweite Regionalkonferenz bei der Lebenshilfe Genthin in Zabakuck

Zabakuck, 14.06.2024: Die Regionalkonferenz des Landesvorstandes für die Mitgliedsorganisationen im Norden unseres Bundeslandes, fand bei der Lebenshilfe Genthin e.V. im Café des Tiergartens Zabakuck statt. Mit den anwesenden VertreterInnen der Mitgliedsorganisationen wurden über die Umsetzung der Maßnahmen des Masterplans „Selbstvertretung stärken“ der Bundesvereinigung Lebenshilfe gesprochen. Dabei standen nicht nur die Herausforderungen auf der Tagesordnung, sondern vor allem die bereits gesammelten Erfahrungen vor Ort. Wie bereits bei der ersten Regionalkonferenz in Bernburg zeigte sich, dass in den Lebenshilfevereinigungen bereits eine Menge unternommen wird, um Teilhabe und Selbstvertretung zu stärken. Allerdings sind im Rahmen der Möglichkeiten der jeweiligen Vereine die Maßnahmen sehr unterschiedlich. Dennoch wurde deutlich gemacht, dass die Umsetzung des Masterplans als eine wesentliche Aufgabe der Lebenshilfen angesehen wird.   

Auseinandersetzung zur Anerkennung der Werkstatt der Lebenshilfe Stendal e.V.

Magdeburg: Die Auseinandersetzung zur Anerkennung des Ersatzneubaus der Werkstatt der Lebenshilfe e.V. Region Stendal in der Rolandstadt dauert bereits einige Zeit an. Unsere Landesvorsitzende Waltraud Wolff, hat sich bereits im April 2024 mit einem Brief an Sozialministerium Grimm-Benne gewandt und um Einflussnahme und die Gestaltung eines konstruktiven und lösungsorientierten Prozesses gebeten, der zu einer guten Lösung für die betroffenen Menschen und deren Angehörige führt. Leider wurde diese Bitte nicht erhört und von Seiten des Ministeriums wird an dem bislang eingeschlagenen Weg festgehalten. Dies geht aus dem Antwortschreiben hervor. Die erhoffte gute Lösung im Sinne der begleitenden Menschen ist damit weiterhin nicht in Sicht.

Regionalkonferenz des Landesvorstandes in Bernburg

Bernburg, 06.06.2024: Die erste Regionalkonferenz des Landesvorstandes in diesem Jahr, fand in der Werkstatt der Lebenshilfe Bernburg gGmbH statt. Die anwesenden VertreterInnen aus sieben Mitgliedsorganisationen unseres Verbandes, tauschten sich über die bereits gesammelten Erfahrungen in der Umsetzung der Maßnahmen des Masterplans „Selbstvertretung stärken“ der Bundesvereinigung Lebenshilfe aus. Es zeigte sich, dass viele Lebenshilfen bereits einzelne Maßnahmen umsetzen und den Plan als Orientierung und Leitlinie für die Arbeit in den Vereinigungen nutzen. Positiv wurde herausgehoben, dass der Austausch zu diesem, für die Lebenshilfevereinigungen so wichtigen Plan, in diesem Jahr erneut auf die Tagesordnung der Regionalkonferenzen gesetzt wurden.

Die weiteren Regionalkonferenzen finden in diesem Jahr am 13.06.2024 bei der Lebenshilfe Genthin e.V. im Tierpark Zabakuck und am 20.06.2024 bei der Lebenshilfe Mansfelder Land in Eisleben statt.

Pilotprojekt "ambulantes Gruppenwohnen für Menschen mit komplexen Behinderungen" in der Landeshauptstadt Magdeburg – Landesverband bietet fachliche Begleitung und Unterstützung an

Magdeburg, 05.04.2024: Bereits zu Jahresbeginn 2023 hatte sich der Landesverband mit einem Brief an das zuständige Sozialministerium gewandt und darin die fachliche Begleitung und Unterstützung im Aufbau des Pilotprojektes „ambulantes Gruppenwohnen für Menschen mit komplexen Behinderungen“ angeboten. Nachdem dieses Schreiben unbeantwortet blieb, wurde das Thema im Rahmen der sich anschließenden Landesvorstandssitzungen intensiv bearbeitet und anschließend zum Schwerpunkt des Arbeitstreffens mit dem Landesbehindertenbeauftragten im November 2023 gemacht. Sowohl in dem Schreiben als auch dem Austausch mit dem Landesbehindertenbeauftragten wurde deutlich gemacht, dass die Lebenshilfen in Sachsen-Anhalt über eine gute und breit angelegte Expertise verfügen, wenn es um die Frage der Entwicklung von ambulant begleiteten Wohnangeboten für Menschen mit komplexen Behinderungen geht. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass den Wünschen, Erwartungen und Bedarfen der Betroffenen und deren Familien in den bestehenden Projekten stets einen besonderen Stellenwert beigemessen wird.

Da sich auch im Januar 2024 keine neuen Entwicklungen im Pilotprojekt in Magdeburg ergeben haben, gleichzeitig jedoch ein Schreiben des Trägers der Eingliederungshilfe an verschiedene Leistungserbringer mit der Bitte um Beteiligung an dem Pilotprojekt versendet wurde, bekräftigte der Landesverband am 5. Februar 2024 mit einem Brief an die Sozialagentur des Landes Sachsen-Anhalt, das bereits vorliegende Angebot der fachlichen Begleitung und Unterstützung des Projektes. Im Schreiben vom 14. Februar 2024 teilte die Sozialagentur Sachsen-Anhalt jedoch mit, dass eine politische Beteiligung von Verbänden nicht vorgesehen sei. Ein Umstand der nicht nur bedauerlich, sondern wenig nachvollziehbar ist, zumal verschiedene Lebenshilfevereinigungen ähnliche Modelle bereits umsetzen und damit seit mehreren Jahren Gelingensbedingungen kennen aber auch behindernde Faktoren ausgemacht haben.