Lebenshilfe schafft 35 moderne, integrative Krippenplätze
Kinderlachen auf der Rollerpiste, Kopfstand im Sportraum, Spatz und Sonne grüßen vom Dach – die integrative Kinderkrippe „Domspatz“ wurde am 26. August 2011, eröffnet. Mit dem Neubau schafft die Lebenshilfe Naumburg 35 Betreuungsplätze für Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren. Das moderne Haus schließt zudem eine innerstädtische Baulücke und ergänzt somit wertvoll Naumburgs schönes Stadtbild. Der „Domspatz“ ist nicht nur die erste integrative Krippe in der Saalestadt, sondern auch die erste Kindereinrichtung, die seit 1989 neu entstanden ist. Möglich wurde die Realsierung dank der Unterstützung aus dem Krippenausbauprogramm der Bundesregierung. Insgesamt sind 1,438 Millionen Euro investiert wurden, finanziert durch Förder- und Eigenmittel.
Kita-Dialog in Halle: Lebenshilfe wünscht sich Inklusion als Leitbild
Der Ansatz von Sozialminister Norbert Bischoff, zur Zukunft der Kinderbetreuung in Sachsen-Anhalt eine möglichst breite gesellschaftliche Debatte zu führen, trifft auf breite Resonanz. Nach dem Auftakt in Magdeburg machte der „Dialog Kita“ in Halberstadt, in Wittenberg und in Halle Station.
Bundesvorsitzender der Lebenshilfe besuchte Kaffeerösterei „Samocca“
Robert Antretter, Bundesvorsitzender der Lebenshilfe e.V., war am Dienstag, 11. Oktober 2011, in Quedlinburg zu Gast. Bei seinem Arbeitsbesuch hat er Projekte der Lebenshilfe Harzkreis-Quedlinburg besuchen und ist mit Vertretern des Landesverbandes der Lebenshilfe e.V. und der Politik ins Gespräch gekommen. Auch Probleme der hiesigen Lebenshilfen wurden diskutiert, in der Hoffnung, auf Bundesebene Lösungen zu finden.
So sorgen derzeit die Hartz IV-Regelung für Menschen mit Behinderungen sowie die Kindergeld-Abzweigung für Zündstoff.
Lebenshilfe will KiföG-Reformierung aktiv begleiten
Experten beraten mit Sozialminister
Eine Ganztagsbetreuung für alle Kinder in Kitas ab 2013. So steht es im Koalitionsvertrag. Das entsprechende Kinderförderungsgesetz muss geändert werden. Die Novellierung des KiföG will das kürzlich wieder ins Leben gerufene Bündnis für ein kinder- und jugendfreundliches Sachsen-Anhalt engagiert begleiten. Neben Gewerkschaften und KiTa-Trägern gehört auch die Lebenshilfe zu den Bündnis-Partnern. Der Landesverband der Lebenshilfe hat sich zum Ziel gesetzt, vor allem das Prinzip der Inklusion im Gesetz zu verankern. Das bedeutet, alle Kinder sollen uneingeschränkt eine Einrichtung besuchen können und an allen Bildungsangeboten teilhaben können, auch bzw. gerade in besonderen Lebenssituationen und mit besonderen Bedürfnissen.
Lebenshilfe verabschiedet Grundsatzprogramm
Lebenshilfe verabschiedet Grundsatzprogramm
„Alle Menschen sind verschieden und doch gleich“
In Berlin saßen am Wochenende Vertreter aller Lebenshilfe-Organisationen Deutschlands an einem Tisch, damit Menschen mit Behinderungen künftig noch besser am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Auf der 22. ordentlichen Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe wurde das neue Grundsatzprogramm mit knapp 95 Prozent Zustimmung beschlossen. „Nach einer sehr intensiven und umfassenden Diskussion konnten die Mitglieder dem vorgelegten Entwurf zustimmen“, erklärt Marcus Hoppe, Geschäftsführer des Lebenshilfe Landesverbandes Sachsen-Anhalt.
Das im Jahr 1990 verabschiedete Grundsatzprogramm verliert damit nicht seine Gültigkeit, wird jedoch in wesentlichen Punkten an die sich veränderten Anforderungen und Rahmenbedingungen angepasst (UN-Konvention, Inklusion).

